St. Anna Heidelberg

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Förderkreis Ecclesia Dei Heidelberg

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Bernhard Carolus
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69120 Heidelberg

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Pfr. Klaus Dörner
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76467 Bietigheim (Baden)

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Der Förderkreis ECCLESIA DEI  Heidelberg setzt sich ein für die Feier der heiligen Messe und die Spendung der übrigen Sakramente im überlieferten römischen Ritus, gemäß den Büchern und Rubriken (=liturgischen Richtlinien), wie sie im Jahre 1962 in Kraft waren.

Der Förderkreis ECCLESIA DEI Heidelberg setzt sich ein für die Feier der heiligen Messe und die Spendung der übrigen Sakramente im überlieferten römischen Ritus gemäß den Büchern und Rubriken (=liturgischen Richtlinien), wie sie im Jahre 1962 in Kraft waren.

Es ist der ausdrückliche Wunsch des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI., dass dies überall dort geschieht, wo der Wunsch nach einer solchen Feier besteht. Grundlage ist das erlassene Motu proprio Summorum Pontificum vom 7. Juli 2007.

Zum Wesen dieser Liturgie zählt unter anderem die lateinische Sprache, die Sprache unserer heiligen Kirche und die Pflege des Gregorianischen Chorals, dem „der römischen Liturgie eigenen Gesang“ (II. Vatikanisches Konzil, SC, 116) und die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und mitfeiernder Gemeinde.

Die für unsere Liturgie oft gewählte Bezeichnung Tridentinische Messe führt immer wieder zu der irrigen Auffassung, daß diese Liturgie erst durch das Konzil von Trient (1545-1563) quasi erfunden wurde. In Wahrheit geht diese Form vor allem auf den Heiligen Papst Gregor I., der Große (* um 540, + 12. März 604; Papst von 590-604), also auf das 6/7. Jahrhundert zurück, wobei einige Teile sogar bis in die apostolische Zeit zurückreichen. Dem katholischen Meßbuch gab Gregor in der Liturgie seine bis zur Installation des Novus Ordo durch Papst Paul VI. im Jahre 1970 in der römischen Kirche gebräuchliche Form.
Das Konzil von Trient hat lediglich angeordnet, daß die auf Gregor den Großen zurückgehende Form (Stadtrömisches Missale) für die gesamte katholische Kirche (lateinischer Ritus) vorgeschrieben wird, wobei jene Riten, die zum Zeitpunkt des Konzils älter als 200 Jahre waren, weiterhin toleriert wurden (z.B. Dominikaner- und andere Ordensriten). Der gregorianische Gesang reicht in seinem Ursprung sogar zum jüdischen Tempelgesang zurück.

Auch die Bezeichnung Alte Messe/Alter Ritus führt ohne weitere Präzisierung für manche Zeitgenossen allzu oft zu der irrigen Meinung, diese Liturgie sei alt-modisch. Damit trägt man möglicherweise zur Diskriminierung der von uns gefeierten Liturgie bei. Aus diesen Gründen erscheint uns die Bezeichnung: Überlieferter römischer Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus) am besten geeignet.

Zur Verwendung kommen jene liturgischen Bücher, die im Jahre 1962 in Gebrauch waren. Dies gilt sowohl für die heilige Messe, als auch für die anderen sakramentalen Riten.


Kontaktadressen
Pfarrer Klaus Dörner, Alte Rathausstr. 4, 76467 Bietigheim (Baden); Tel.: 07245/93070
Hans-Günther Bähr, Eduard-Mörike-Str. 6, 69221 Dossenheim, 06221/860302
Bernhard Carolus, Max-Wolf-Str. 9, 69120 Heidelberg, 06221/484537


Die heilige Messe in lateinischer Sprache im überlieferten römischen Ritus (außerordentliche Form des römischen Ritus gemäß Motu proprio "Summorum Pontificum" von Papst Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007) feiern wir zur Zur Zeit an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat immer um 18:00 Uhr in der St.-Anna-Kirche (Heidelberg-Altstadt, Plöck 4). Aktuell finden keine Werktagsmessen statt. Vor allen hl. Messen wird um 17:15 Uhr der Rosenkranz gebetet; sonntags ist Beichtgelegenheit von 17:15 bis 17:50 Uhr.

Ebenfalls sind Taufen, Trauungen, Ehejubiläen, Letzte Ölung (Krankensalbung), Krankenkommunion, Beerdigungen auch mit Requiem in der „außerordentlichen Form“ möglich, ebenso Segnungen (z.B. Kerzen, Kreuze, Bilder, Heiligenfiguren, Rosenkränze, Wohnungen, Autos usw.). Melden Sie sich einfach bei Pfr. Klaus Dörner!

Beichtgelegenheit: 17:15 - 17:50 Uhr vor der Sonntagsmesse (St.-Anna-Kirche, Beichtstuhl rechts neben der Eingangstür)

Gebet: Jeweils ab 17.15 Uhr vor der Messe Rosenkranz, Gebet zum Heiligen Erzengel Michael (Schott S. 478), Angelus (Schott S.[255]) und Zeit der Stille

Schott: Sämtliche Einführungen und Erklärungen im „Schott“ verdienen es, einmal gelesen zu werden.
Da wir für unsere heiligen Messen nur eine begrenzte Anzahl an „Schotts“ zur Verfügung stellen können, würde sich die Anschaffung dieses äußerst wertvollen Buches zum bestmöglichen Mitvollzug unserer heiligen, überlieferten römischen Liturgie auf jeden Fall lohnen. Auch als besonderes Geschenk erscheint es bestens geeignet.
Das „Schott“-Meßbuch (Ausgabe 1961/62) kann bestellt werden bei:
PRO MISSA TRIDENTINA, Fraschstr. 6, 70825 Korntal
oder bei:
Priesterbruderschaft St. Petrus, Kapellenweg 5, D-88145 Opfenbach-Wigratzbad; Tel.: 08385/9221-0; Preis: 30.-€

Die St. Anna-Kirche ist eine barocke Kirche, die sich zentral in der Heidelberger Altstadt befindet. Sie wurde im Jahre 1714 als Spitalkirche gebaut. Die geplante zweiflüglige Krankenhausanlage, deren Zentrum die Kirche darstellen sollte, kam letztlich nur einflüglig zur Ausführung. Im Ostflügel befand sich das Spital, dass zunächst allen Konfessionen zur Verfügung stand. 1741 wurde es nach nach Trennung des Armenvermögens der katholischen Kirche zugesprochen, Reformierte und Lutheraner errichteten eigene Gebäude. Heute befindet sich dort inzwischen das St. Anna/Wilhelm-Frommel-Haus der evangelischen Stadtmission, das heute als Alten- und Pflegeeinrichtung genutzt wird.

Die Kirche selbst ging in den Dreissiger Jahren im Tausch für den Chor Heilig-Geist-Kirche an die Katholiken. 1936 war es dadurch möglich, die Mauer der konfessionell geteilten Heilig-Geist-Kirche abzureissen.

Die von Franz Wilhelm Rabaliattis geplante Fassade besteht aus rotem Sandstein, der geschwungene obere Teil ahmt dabei die Form einer Kuppel nach.

Im barocken Inneren fällt zunächst der blau gestaltete Chorraum auf, in dessen Mitte sich der Hauptalter mit einem dominanten Kruzifix befindet. Es ist der einzige noch an Ort und Stelle erhaltene Barockaltar der Heidelberger Kirchen, der vermutlich von Paul Egell, Hofbildhauer von Kurfürst Carl Philipp in Mannheim oder seinem Schüler Ignaz Günther stammt.

Am Fusse des Kreuzes wendet sich St.Rochus von Montpellier im Pilgergewand dem Gekreuzigten zu. St.Rochus gilt als Heiliger gegen Seuchen, aber auch als Schutzheiliger der Chirurgen und wird häufig zu den den 14 Nothelfern gezählt. Ihm gegenüber ist ein Engel in betender niedergebeugter Gestalt abgebildet (Siehe Abbildungen).

Die beiden Seitenaltäre zeigen die Hl.Anna, Mutter Mariens und Namenspatronin der St.Anna-Kirche, mit Maria auf der linken Seite. Der rechte Altar ist dem Heiligen Franz Xaver geweiht, dem Patron der Missionare und Mitbegründer des Jesuitenordens.

Die St.Anna-Kirche gehört heute zur Pfarrgemeinde Heilig-Geist-Gemeinde in der Seelsorgeeinheit Heidelberg-Neckartal.

Quellen und weiterführende Literatur: